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Nahrungsforschung abgeschlossen!

Achtung! Leute mit sanften Gemütern und empfindlichen Mägen, bitte diesen Eintrag nicht lesen... Und erst recht: Nicht das Foto ansehen!

Es geschah also in Riobamba... auf dem Weg von Banos nach Cuenca hieß es noch einmal umsteigen. Wir hatten allerdings noch etwas Freizeit, bis unser Zug fuhr, da meldete sich unser Hunger. Schlenderten wir also etwas am Busbahnhof entlang, an der Straße vor dem Eingang, an dem es einige Restaurants und Imbisse gab, und wir fanden schließlich eines, dessen Namen ich aber leider wieder vergessen habe. Es war eine kleine Kette, ähnlich wie McDonalds, nur in kleiner und ecuadorianischer, mit einheimischem Essen.

Denn das habe ich nicht vergessen, es gab: cuy! Cuy ist der spanische (zumindest der ecuadorianischspanische Name, ich glaube in der Spanien-spanischen Varietät heißen die anders) Name für Meerschweinchen. Ethymologie des Namens, so erzählte uns unser Führer im Inti Ñan-Museum bei Quito ist das Geräusch, das diese kleinen, putzigen Dinger machen, wenn sie jemanden mit böser Energie zu sich kommen sehen. Im Andenraum ist das wohl eine weit verbreitete Speise. Und relativ teuer. Im Dorf Mitad del Mundo zahlte man 15Dollar für ein wenig Schwein. Auch in CUenca im Restaurant wäre das ganze etwas teurer gewesen. Straßenstände, die mir so oft beschrieben wurden, an den man das Schweinchen auf dem Spieß sehen konnte, habe ich leider auch nicht gefunden...

Also hieß es für mich: Bestellen! Ann-Katrin bestellte sich Kartoffeln mit... Ja, mit was? Das spanische Wort kannte ich nicht, sie auch nicht, und als das Essen dann eintraf überkam sie die Neugier, was sie denn bestellt hatte, und es verließ sie der Apetit, was sie da bestellt hatte, nachdem sie gelesen hat, was es war. Lecker: Haut! Zumindest Mitschuld an der plötzlichen Diät- und Fastenlust hatte aber mein Teller:

Hmmmmmmm. Der Kellner hat das freundlicher Weise auch so hingestellt, dass das Meerschwein sie anguckt. Mit seinem Zähnchen noch lächelt. Und einzelne Härchen waren auch noch zu sehen.

Wobei mich der Geschmack, was ich jetzt ehrlicher Weise zugeben muss, hat mich nicht umgehauen, und, der Verdacht den man begründeterweise haben kann, bestätigt sich: Ist nicht viel dran! An Fleisch. Ich wüßte nichtmals wie ich den Geschmack beschreiben sollte. Viele sagen: "schmeckt wie Hühnchen", fand ich aber gar nicht. Vielleicht etwas. 

Kann man aber essen, muss man aber auch nicht. Höchstens vielleicht noch einmal für die 15 Dollar, vielleicht unterscheidet sich ja die Zubereitung und daher acuh der Geschmack und die Menge des Fleisches, das man serviert bekommt. EIn Unterschied von 5 zu 15Usd könnte man eventuell ja schon schmecken.

So, also denn: Nahrungsforschung abgeschlossen und ich habe nun wahrscheinlich einige Blogleser weniger...

23.7.09 03:06
 


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